Zur Vorbeugung und Früherkennung von Karies oder Schäden am Zahnhalteapparat sowie Erreichen einer optimalen Mundhygiene empfehlen wir eine regelmäßige zahnärztliche Untersuchung und die Durchführung einer professionellen Zahnreinigung (PZR) alle 6 bis 12 Monate.

Ab dem 40. Lebensjahr nimmt die Häufigkeit einer Erkrankung des Zahnhalteapparates (Parodontitis) stark zu. Symptome sind u.a. Zahnfleischbluten, freiliegende Zahnhälse und gelockerte Zähne. Im frühen Stadium ist eine Parodontitis für den Patienten selbst schwer erkennbar, da sie nur geringe Beschwerden verursacht. Daher sind regelmäßige zahnärztliche Kontrollen notwendig. Durch eine frühzeitige Diagnose und systematische Therapie der Parodontitis kann ein langfristiger Zahnerhalt ermöglicht werden. Information der Fachgesellschaft. Information Wikipedia. Merkblatt für Patienten mit Parodontitis.

Knirschen und Pressen mit den Zähnen ist für Patienten häufig mit Schmerzen im Bereich der Kau- und Nackenmuskulatur, der Kiefergelenke sowie mit Kopfschmerzen verbunden. Zur Schmerztherapie und Vermeidung von Komplikationen (Verlust von Zahnhartsubstanz) ist die Anfertigung spezieller zahngetragener Schienen (sog. Antibruxismusschienen, auch Michigan-Schienen genannt) und ggf. die zusätzliche Verordnung von Physiotherapie notwendig. Weitere Informationen. Weiterhin fertigen wir für Sie individuellen Sportmundschutz an, um Schädigung oder Verlust von Zähnen durch Sportunfälle zu vermeiden. 

Durch unsere Ernährungs- und Lebensweisen wie zum Beispiel Kaffee, Tee oder Rauchen kann es zu einer Verfärbung der Zähne kommen. Sollten Sie nach der Durchführung einer professionellen Zahnreinigung eine weitere Zahnaufhellung wünschen kann diese durch ein sogenanntes „Bleaching“ erreicht werden. Sprechen Sie uns an!

Sollte es zum Auftreten einer Karies gekommen sein, wird diese in örtlicher Betäubung entfernt und die verlorene Zahnhartsubstanz durch eine Füllung aus zahnfarbenem Kunststoff (sog. Composit) ersetzt. Ist es durch eine tiefe Karies zu einer Schädigung der sich im Wurzelkanalsystem des Zahnes befindlichen Nerven und Blutgefäße (Pulpa) gekommen, muss eine Wurzelkanalbehandlung erfolgen. Hierbei wird das entzündete Wurzelkanalgewebe entfernt und durch ein medizinisches Füllmaterial ersetzt. Weitere Informationen. 

Treten nach der Wurzelkanalbehandlung eines Zahnes noch Schmerzen auf, besteht die Möglichkeit, die entzündete Wurzelspitze chirurgisch zu entfernen und dadurch die Beschwerden zu beseitigen. Um die Erfolgschancen des Eingriffs zu erhöhen, erfolgt zusätzlich der Verschluss des Wurzelkanals mit einem speziellen Füllungsmaterial (Mineral Trioxid Aggregat, MTA).

Häufig verursachen Weisheitszähne auf Grund von Platzmangel Komplikationen. Ein teilweise unter dem Zahnfleisch liegender Weisheitszahn kann Entzündungen und Schmerzen verursachen. Auch kann es durch Weisheitszähne zur Schädigung und sogar zum Verlust der vorderen Nachbarzähne kommen. Um dies zu vermeiden, ist eine prophylaktische Weisheitszahnentfernung bei jungen Menschen oft sinnvoll. Eine Entfernung in örtlicher Betäubung ist gut durchführbar; wir bieten den Eingriff auch in Vollnarkose an. Selbstverständlich entfernen wir auch bereits durchgebrochene Weisheitszähne, die Probleme verursachen. Weitere Informationen: Information Wikipedia. Leitlinie der Fachgesellschaft.

Wenn Füllungen zur Wiederherstellung der Kaufunktion auf Grund eines größeren Verlustes von Zahnhartsubstanz nicht mehr ausreichen, versorgen wir Ihre Zähne mit Teilkronen und Kronen aus zahnfarbener Keramik oder einer Goldlegierung. Sollte es zum Verlust eines Zahnes gekommen sein, kann dieser durch eine von den Nachbarzähnen getragene Brücke oder durch eine Krone, die von einem im Kieferknochen verankerten Implantat getragen wird, ersetzt werden. Sollte es zum Verlust mehrerer Zähne gekommen sein, fertigen wir Teil- und Vollprothesen an, die mit unterschiedlichen Halteelementen (Klammern, Teleskopkronen oder Implantaten) an den Nachbarzähnen bzw. am Kiefer befestigt werden können.

Sollte es zum Verlust von einem oder mehreren Zähnen gekommen sein, besteht die Möglichkeit mit Hilfe von im Kieferknochen verankerten Titanimplantaten hochwertigen Ersatz einzelner oder mehrerer Zähne herzustellen. Auch komplett unbezahnte Kiefer können mit Hilfe von Implantaten mit festsitzendem oder herausnehmbarem Zahnersatz versorgt werden. In bestimmten Fällen kann auch eine Sofortimplantation erfolgen, um die Zeit ohne Zahn bzw. Zähne zu verkürzen. Wir verwenden Implantate der Schweizer Firma Straumann.

Nach längerem Fehlen eines Zahnes bzw. mehrer Zähne kann es zu Knochenschwund im Kieferbereich kommen. In diesem Fall ist vor einer Implantation der Aufbau eines geeigneten knöchernen Implantatlagers notwendig. Dieser Aufbau kann mit körpereigenem Knochen (z.B. Knochenblocktransplantation vom Kieferwinkel) oder Fremdknochen (z.B. als „Sinuslift„) erfolgen. Hierfür wird eine besonders schonende Operationsmethode (Piezochirurgie) genutzt.

Da die menschliche Haut beständig der Strahlung der Sonne ausgesetzt ist, kann es im Laufe des Lebens zu strahlenbedingten Veränderungen der Haut kommen. Zum Ausschluss des Vorliegens entarteten Gewebes (z.B. eines Basalzellkarzinoms) besteht dann die Notwendigkeit der chirurgischen Entfernung des betreffenden Hautareals sowie einer feingeweblichen Untersuchung durch einen Pathologen.

Bei übermäßiger Aktivität der Kaumuskulatur im Rahmen einer craniomandibulären Dysfunktion (CMD) kann bei unzureichender Wirkung konservativer Maßnahmen (Schienen- und Physiotherapie) der der Einsatz von Botulinumtoxin A („Botox“) zur Minderung der Muskelaktivität erfolgen (Leitlinie der Fachgesellschaft). Weiterhin kann durch Minderung der Aktivität bestimmter mimischer Muskeln durch Botox eine Glättung von Gesichtsfalten erreicht werden (Leitlinie der Fachgesellschaften). 

Im Mund- und Gesichtsbereich ist der Großteil der ambulanten Eingriffe sehr gut in örtlicher Betäubung durchführbar. Einige Patienten  bevorzugen, insbesondere für die Entfernung der Weisheitszähne, eine Behandlung in Narkose oder Sedierung. Auch ein aufwändiger Aufbau von Kieferknochen oder Implantationen können ambulant in unserer Praxis in Narkose  durchgeführt werden. Sprechen Sie uns an!

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