Professionelle Zahnreinigung

Zur Vorbeugung und Früherkennung von Karies oder Schäden am Zahnhalteapparat sowie für eine optimale Mundhygiene empfehlen wir regelmäßige zahnärztliche Untersuchungen und eine professionelle Zahnreinigung (PZR) alle 6 bis 12 Monate. Eine PZR dauert 60 min und kostet ca. 90€. Einige gesetzliche Krankenversicherungen übernehmen einen Teil dieser Kosten. Bitte informieren Sie sich und reichen ggf. die Rechnung bei Ihrer Krankenkasse ein.

Füllungen

Ist es zum Auftreten einer Karies gekommen sein, wird diese in örtlicher Betäubung entfernt und die verlorene Zahnhartsubstanz durch eine Füllung aus zahnfarbenem Kunststoff (sog. Composit) ersetzt. Dieses dauert ca. 30 min und ist je nach Größe der Füllung mit 60 – 100€ zuzahlungspflichtig. Sollten Sie im Frontzahnbereich eine ästhetisch besonders anspruchsvolle Füllung wünschen, ist dies auch möglich. Sprechen Sie uns an!

Wurzelkanalbehandlung

Kommt es durch eine tiefere Karies zu einer Schädigung der sich im Wurzelkanalsystem des Zahnes befindlichen Nerven und Blutgefäße (Pulpa), muss eine Wurzelkanalbehandlung erfolgen. Hierbei wird das entzündete Wurzelkanalgewebe entfernt und durch ein medizinisches Füllmaterial ersetzt. Weitere Informationen. 

Parodontitistherapie

Ab dem 40. Lebensjahr nimmt die Häufigkeit einer Erkrankung des Zahnhalteapparates (Parodontitis) stark zu. Symptome sind u.a. Zahnfleischbluten, freiliegende Zahnhälse und gelockerte Zähne. Im frühen Stadium ist eine Parodontitis für den Patienten selbst schwer erkennbar, da sie nur geringe Beschwerden verursacht. Daher sind regelmäßige zahnärztliche Kontrollen notwendig. Durch eine frühzeitige Diagnose und systematische Therapie der Parodontitis kann ein langfristiger Zahnerhalt ermöglicht werden. Dabei übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung den Großteil der Kosten. Information der Fachgesellschaft. Information Wikipedia. Merkblatt für Patienten mit Parodontitis.

Schienen

Knirschen und Pressen mit den Zähnen ist für Patienten häufig mit Schmerzen im Bereich der Kau- und Nackenmuskulatur, der Kiefergelenke sowie mit Kopfschmerzen verbunden. Zur Schmerztherapie und Vermeidung von Komplikationen (Verlust von Zahnhartsubstanz) ist die Anfertigung spezieller zahngetragener Schienen (sog. Antibruxismusschienen, auch Michigan-Schienen oder Knirscherschienen genannt) und ggf. die zusätzliche Verordnung von Physiotherapie notwendig. Weitere Informationen. Weiterhin fertigen wir individuellen Sportmundschutz an, um Schädigung oder Verlust von Zähnen durch Sportunfälle zu vermeiden. 

Bleaching

Durch unsere Ernährungs- und Lebensweisen wie zum Beispiel Kaffee, Tee oder Rauchen kann es zu einer Verfärbung der Zähne kommen. Sollten Sie nach Durchführung einer professionellen Zahnreinigung eine weitere Zahnaufhellung wünschen, kann diese durch ein sogenanntes „Bleaching“ erreicht werden. Die Kosten liegen für die Ober- und Unterkieferfrontzähne bei ca. 300€. Sprechen Sie uns bei Interesse einfach an!

Zahnersatz

Wenn Füllungen zur Wiederherstellung der Kaufunktion auf Grund eines größeren Verlustes von Zahnhartsubstanz nicht mehr ausreichen, versorgen wir Ihre Zähne standardmäßig mit Teilkronen und Kronen aus  zahnfarbener Keramik oder auf Wunsch auch aus einer Goldlegierung. Sollte es zum Verlust eines Zahnes gekommen sein, kann dieser durch eine von den Nachbarzähnen getragene Brücke oder durch eine Krone, die von einem im Kieferknochen verankerten Implantat getragen wird, ersetzt werden. Sollte es zum Verlust mehrerer Zähne gekommen sein, fertigen wir Teil- und Vollprothesen an, die mit unterschiedlichen Halteelementen (Klammern, Teleskopkronen oder Implantaten) an den Nachbarzähnen bzw. am Kiefer befestigt werden können.

Zahnimplantate

Sollte es zum Verlust von einem oder mehreren Zähnen gekommen sein, kann mit Hilfe von im Kieferknochen verankerter Implantate und darauf befestigter Kronen oder Brücken ein nahezu gleichwertiger Ersatz einzelner oder mehrerer Zähne geschaffen werden. Auch komplett unbezahnte Kiefer können mit Hilfe von Implantaten mit festsitzendem oder herausnehmbarem Zahnersatz versorgt werden. In bestimmten Fällen kann auch eine Sofortimplantation erfolgen, um die Zeit ohne Zahn bzw. Zähne zu verkürzen. Wir verwenden Implantate der Schweizer Firma Straumann, die aus einer Legierung aus Titan und Zirkon bestehen und sehr langlebig sind.

Knochenaufbau vor Implantation

Fehlt ein Zahn bzw. fehlen mehrere Zähne über mehr als 12 Monate, kann es zum Schwund des Kieferknochens (sog. Atrophie) kommen. In diesem Fall ist vor einer Implantation der Aufbau eines geeigneten knöchernen Implantatlagers (sog. Augmentation) notwendig. Diese Augmentation kann mit körpereigenem Knochen (z.B. Knochen vom Kieferwinkel) oder Fremdknochen (z.B. vom Rind beim „Sinuslift„) erfolgen. Wir verwenden hierfür eine besonders schonende Operationsmethode, die Piezochirurgie.

Wurzelspitzenresektion

Treten nach der Wurzelkanalbehandlung eines Zahnes noch Schmerzen auf, besteht u.a. die Möglichkeit, die entzündete Wurzelspitze chirurgisch zu entfernen und dadurch die Beschwerden zu beseitigen. Der Fachbegriff hierfür ist „Wurzelspitzenresektion“. Um die Erfolgschancen des Eingriffs zu erhöhen, erfolgt nach Entfernung der Wurzelspitze zusätzlich der Verschluss des Wurzelkanals mit einem speziellen Füllungsmaterial (Mineral Trioxid Aggregat, MTA). Dies wird als „retrograde Wurzelfüllung“ bezeichnet. Die Zuzahlung beträgt hierbei ca. 50€.

Weisheitszahn-OP

Häufig verursachen Weisheitszähne auf Grund von Platzmangel Komplikationen: ein teilweise unter dem Zahnfleisch liegender, im Durchbruch befindlicher Weisheitszahn kann Entzündungen und Schmerzen sowie ein Druckgefühl im Kiefer verursachen. Auch kann es durch Weisheitszähne zur Schädigung und sogar zum Verlust der vorderen Nachbarzähne kommen. Um dies zu vermeiden, ist eine prophylaktische Weisheitszahnentfernung bei jungen Menschen oft sinnvoll. Eine Entfernung in örtlicher Betäubung ist gut durchführbar; wir bieten den Eingriff auch in Vollnarkose an. Selbstverständlich entfernen wir auch bereits durchgebrochene Weisheitszähne, die Probleme verursachen. Information Wikipedia. Leitlinie der Fachgesellschaft.

Behandlung in Vollnarkose

Im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich ist der Großteil der ambulanten Eingriffe sehr gut in örtlicher Betäubung durchführbar. Einige Patienten  bevorzugen, insbesondere für die Entfernung der Weisheitszähne, eine Behandlung in Vollnarkose oder im Dämmerschlaf (sog. Sedierung). Auch ein aufwändiger Aufbau von Kieferknochen oder Implantationen können in unserer Praxis ambulant in Vollnarkose durchgeführt werden. Sprechen Sie uns an!

Gesichtshauttumore

Da die menschliche Haut beständig der Strahlung der Sonne ausgesetzt ist, kann es im Laufe des Lebens zu strahlenbedingten Veränderungen der Haut kommen. Zum Ausschluss des Vorliegens entarteten Gewebes (z.B. eines Basalzellkarzinoms) kann die chirurgische Entfernung des betreffenden Hautareals sowie eine feingewebliche Untersuchung durch einen Pathologen notwendig sein. Im Gesicht ist nicht nur die vollständige Entfernung des Hauttumors wichtig sondern auch ein ästhetisches Resultat. Als Facharzt für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie bietet Ihnen Dr. Dr. Jakob Ihbe hierfür die größtmögliche Sicherheit. 

Behandlung mit Botox

Bei übermäßiger Aktivität der Kaumuskulatur im Rahmen einer craniomandibulären Dysfunktion (CMD) kann bei unzureichender Wirkung konservativer Maßnahmen (Schienen- und Physiotherapie) der Einsatz von Botulinumtoxin A („Botox“) zur Minderung der Muskelaktivität erfolgen (Leitlinie der Fachgesellschaft). Weiterhin kann durch Minderung der Aktivität bestimmter mimischer Muskeln durch Botox eine Glättung von Gesichtsfalten erreicht werden (Leitlinie der Fachgesellschaften).